Mama - in Liebe und Dankbarkeit


Ganz oft am Tag denk ich an Dich
Und manchmal kommt dann dieser Stich
Der tief sich rein bohrt, in mein Herz
Erinnert mich an diesen Schmerz
Wie sehr ein Abschied weh tun kann
So sehr, ich`s kaum ertragen kann

Dann glaube ich, Du schaust herunter
Und Bilder werden wieder bunter
Du strahlst und lachst wie früher mich an
Das stärkt mich wohl mein Leben lang

So viel hast Du mir beigebracht
Gezeigt, was Leben wichtig macht
Viel Wärme hast Du dagelassen
Die Erinnerung an Dich wird nie verblassen.


Weihnachten ohne Euch

Auch wenn Ihr nicht mehr bei uns seid
Wir lieben Euch in Ewigkeit
Das Weihnachtsfest ist anders nun
Der Schmerz darüber wird nicht ruhn
Und trotzdem ist mein Herz ganz warm
Erinnerungen zaubern Charme
An viele schöne Weihnachtsfeste
Mit Euch warn sie das Allerbeste
Das werd ich immer bei mir tragen
Dran denken und ein Lächeln wagen.

Jahrestag


Ach Papa, ein Jahr ohne Dich
Es traf ins Herz mich dieser Stich
Als ich Dich sah, die letzten Stunden
Die ich bis heut nicht überwunden
So hilflos steht man nebendran
wenn man Dir nicht mehr helfen kann
Und ganz allein schliefst Du dann ein
Ich fand das Leben so gemein

Heut schau ich in den Himmel rauf
So ist nun mal der Lebenslauf
Bei Mama bist Du nun da oben
Hast alle Sorgen weg geschoben
Vielleicht trinkt Ihr gemeinsam jetzt
Ein Gläschen Sekt zu guter Letzt
 Und wenn ich jetzt so an Euch denk
Die Zeit mit Euch war ein Geschenk
Das halt ich fest in meinem Herzen
Dann wird Erinnern nicht mehr schmerzen.


Vergessen


Und wieder fahre ich zu Dir voll Zuversicht und Schmerz

Die Beiden ringen längst in mir und manchmal bricht mein Herz

In Deiner Welt hat langsam sich der Nebel breit gemacht
Gedanken kreisen rum in Dir, Dein Blick ist nicht mehr wach

Und manchmal, ja so scheint es mir, fällt Dir es ziemlich schwer
Erkennen nur, dass ich es bin - Deine Augen sind ganz leer

Und trotzdem gibt es noch ganz oft Momente, die sind schön
Dann lachen wir ganz unverhofft und lassens uns gut gehen

Dann drück ich Dich und freue mich so sehr, dass ich Dich hab,

und weinend fahr ich dann zurück, weil ich Dich so sehr mag.

Wolken im Kopf


Im Kopf sind graue Wolken
Ich mach mich aus dem Staub
Ganz leise, still und heimlich
Die Hoffnung ich Dir raub

Bist plötzlich mir ganz fremd
In meiner eignen Welt
Weit weg ist alles das
Was mich aufrecht hält

Und trotzdem fühle ich
Dass es noch etwas gibt
Das lebt und deutlich sagt
Dass es Dich sehr liebt.


Antwort auf Wolken im Kopf


Ich seh Dich an und weiß
Du kennst mich grade nicht
Und weisst nicht, wie ich heiß
Ganz tief im Herz das sticht

Ich seh in Deinen Augen
ganz fremd ist Dir die Welt
Doch eins kannst Du mir glauben
Dass meine Hand Dich hält.


Krieg

Wenn Krieg ist plötzlich nicht mehr fern
Ich würd die Augen schließen gern
Und träumen von ner besseren Welt
In der man stets zusammen hält
Sich wertschätzt und sich unterstützt
Wo Geben selbstverständlich ist
In dieser Welt hat niemand Macht
Es wird vor Taten nachgedacht
Es gibt auch keine Waffen mehr
Und Bunker bleiben immer leer
Das Böse, es wär nicht mehr da
Die Welt wär einfach wunderbar

Ich lass die Augen aber auf
Und seh, das Unglück nimmt sein Lauf
Das Gute, es soll endlich siegen
Ich schreibe das, denn ich will Frieden!

Abschied

Und wieder so ein blöder Tag
Wo jemand gehn muss, den ich mag
Erinnerungen lässt Du da
Und bleibst uns damit ewig nah
Wir sind gemeinsam Ski gefahren
Mit so viel Spaß in all den Jahren
Familienfeste auch zahlreich
Du machtest mit uns manchen Streich
Von klein an warst Du immer da
Als Tante einfach wunderbar
Und hast so oft mit uns gelacht
Gemeinsam gerne Zeit verbracht

Die Kraft war aus, Du musstest gehn
Bestimmt werden wir uns wiedersehn
Und irgendwann, da glaub ich dran
Sind wir da oben, alle Mann
Und feiern wieder Familienfest
Bis dahin grüß von uns den Rest!